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Fortbildung in Craniosacraler Therapie – Weiterführende Kurse in München und Dresden

Unsere Fortbildungskurse richten sich an alle Craniosacral-Praktizierenden. Natürlich an die Absolventen unserer Grundausbildung, aber gern auch an Kollegen, die anderswo Kurse oder Ausbildungen gemacht haben.
Wir empfehlen unseren Schülern, auch einmal Kurse bei anderen Lehrern zu machen, um den Horizont zu erweitern und mehr seinen ganz eigenen Stil entwickeln kann. Genauso sind wir aber natürlich auch offen für KollegInnen, die unser zurückhaltender, biodynamisch orientierter Stil interessiert oder einfach die Themen unserer weiterführenden Kurse ansprechen.

Momentan gibt es fünf Bereiche der Fortbildung – der Spezialkurs Sinnesorgane und Hirnnerven, die Ausbildung in Cranio und Traumaarbeit (sechs Module mit je 4 Tagen im Verlaufe von knapp zwei Jahren, zwei weitere Module werden bei Interesse angeboten), die Fortbildung in Craniosacraler Baby- und Kinderbehandlung (drei aufeinander aufbauende Kurse), der Viszeralkurs, und der Kurs „Cranio und der innere Raum der Heilung“ für Menschen, die auch mit den seelischen Themen arbeiten möchten, die hinter den Symptomen stehen. Bitte wählen Sie unten die Themen aus, die Sie interessieren. Wenn Sie nicht sicher sind, welche Kurse zu Ihrem Ausbildungsstand passen, dann rufen Sie uns gern an.

Übersicht über alle weiterführenden Kurse, die aktuellen Termine finden Sie darunter

Cranio und Psychosomatik

Zweiteiliger Kurs Cranio und Psychosomatik

mit Rainer Kern

In diesem Kurs werden wir wir die bisherige Arbeit bewusster mit einer seelischen Ebene verbinden, also über die rein körperbezogene Arbeit hinausgehen und bewusst mit psychosomatischen Hintergründen arbeiten, die sich in den körperlichen Symptomen ausdrücken. Darüber hinaus werden wir auch Griffe für die Blutgefäße und den Gefäßbaum kennenlernen und mit einzelnen Fascienschichten des Körpers arbeiten.

Der Kurs verbindet die Craniosacraltherapie und die mit ihr einhergehende Tiefenentspannung mit Ansätzen aus der hypnosystemischen Therapie. Und dennoch (und das ist möglicherweise das wichtigste daran) bleibt sie „biodynamisch“ in dem Sinne, dass sie dem Klienten nichts aufdrängt oder vorgibt und in dem zurückhaltenden Vorgehen bleibt, mit dem zu arbeiten, was sich von selbst zeigt und der Therapeut der Begleiter, der Assistent des ablaufenden Heilprozesses ist.

Der Kurs ermöglicht Einblicke in verschiedene Ansätze, was auf der psychosomatischen Ebene alles an der Entstehung von Symptomen beteiligt sein kann, und macht unterschiedliche Angebote einer Arbeit damit. Er gibt erneut Anregungen, aus denen sich die ganz eigene therapeutische Individualität entwickeln kann und enthält auch einige Elemente zur Selbsterfahrung.

Zwei Wochenendkurse: Donnerstag ab 16 Uhr bis Sonntag ca. 15 Uhr
Kosten:
  395 Euro
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674
Keine Online-Anmeldung möglich, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Cranio und der Umgang mit Trauma

Craniosacraltherapie und Trauma

Erlebt ein Mensch eine sehr belastende oder sogar lebensbedrohliche Situation, dann kann es geschehen, dass die Ereignisse nicht gesund verarbeitet und integriert werden können und ein anhaltender Stress-/Alarmzustand im Nervensystem wie gespeichert bleibt. Oft ist es der/dem Betroffenen gar nicht unbedingt bewusst, dass ein Ereignis aus der Vergangenheit noch auf eine Weise in ihr/ihm schlummert, die ihn bis in seinen alltäglichen Umgang mit Menschen und Situationen beeinträchtigt, seine Beziehungen beeinflusst, sogar dazu führen kann, dass man bestimmte Situationen komplett vermeidet, den Schlaf und das ganze Vegetativum beeinflusst.

Mit „Trauma“ ist in dem Zusammenhang nicht unbedingt nur so etwas Einschneidendes gemeint wie ein Autounfall, den man gerade noch überlebt hat. Gerade auch Erfahrungen der Kindheit, die von Erwachsenen sogar als normal eingestuft worden sein können, können vom Kind selbst ganz anders wahrgenommen worden sein. Von der invasisven Untersuchung beim Arzt, die sein musste, aber wo kein Verständnis und Halt durch die Eltern oder die Medizinpersonen da war, über frühe Trennungen von Bezugspersonen bis zu überfordernden Erfahrungen in Krippe, Kindergarten und Schule gibt es viele Situationen, die vom Kind als überfordernd, Angst machend oder bedrohlich erlebt worden sein können oder es vollkommen aus dem Gleichgewicht gebracht haben..

Solche Erfahrungen wirken sich prägend bis in die zelluläre Struktur des Nervensystems und damit verbunden auch in die Funktion des Hormonsystems aus. Durch solche Erfahrungen bilden sich Vernetzungen aus, die ganz real und greifbar dazu führen, dass unser Gehirn anders funktioniert und reagiert, als das Gehirn eines Menschen, der solche Erfahrungen nicht gemacht hat.

In der tiefen Entspannung einer craniosacralen Behandlung kann es geschehen, dass Menschen in Kontakt mit den verdrängten Anteilen kommen, in denen die Traumaenergie wie gespeichert ist. Der Kontakt damit kann die damalige Erfahrung wie reaktivieren, und möglicherweise wird sogar der emotionale Zustand der damaligen Situation noch einmal erlebt. Um diese Situationen halten zu können und den Menschen herauszubegleiten und in der Sitzung zu ermöglichen, dass das alte Geschehen nicht erneut verdrängt wird oder die Behandlung gar als Wiederholung des alten Traumas erlebt wird, ist es wichtig, um die Abläufe im Gehirn zu wissen und auch konkret praktisch zu erfahren und zu üben, wie man damit umgeht.

Wochenendkurs: Donnerstag 16.00 – Sonntag 14.00 Uhr
Kosten: 395 Euro
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674
Termine in Planung

Craniosacrale Behandlung von Babys und Kindern

Baby- und Kinderbehandlung

Die Behandlung von Kindern ist eigentlich eine Einladung an uns „Große“, selbst wieder offener, sensibler, herz-licher zu werden und uns auf eine ganz direkte, ursprüngliche Kommunikation einzulassen. In diesem Kurs kannst Du Erfahrungen machen, wie man sich losgelöster von der Technik auf die kleinen Patienten einlassen kann, ihre oft nonverbale Sprache über Gestik, Mimik und Spielhandlung verstehen lernt, den Raum für sie öffnen und  halten kann, damit sie vertrauensvoll ihre Themen zeigen und lösen können.

Die Voraussetzungen für einen Kinderkurs sind drei absolvierte Craniokurse und eine Einführung in die Viszeralarbeit, besser ein Viszeralkurs.

Wochenendkurs: Freitag 16 Uhr – Sonntag 14 Uhr
Kosten: 275 Euro
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674
Termine in Planung

Polyvagalkurs

Praktische Umsetzung der Polyvagaltheorie

Wenn man sich mit dem vegetativen Nervensystem befasst, stößt man in den gängigen Lehrbüchern und Vorlesungen dazu auf die Vorstellung eines zweigliederigen Systems, einem System der Anspannung, der körperlichen Aktivität, des Voranbringens und Schaffens, dem „Sympathikus“ und einem System der Entspannung, des Loslassens, in dem auch die Verdauung dann ihre Kraft bekommt.

Stephen W. Porges jedoch, ein amerikanischer Professor für Psychiatrie und Biomedizintechnik, hat über lange Zeit die Reaktionsmuster des Vegetativums erforscht und kam zu dem Schluss, dass mit dem Modell von einem alleinigen antagonistischen Wechselspiel von Spannung und Entspannung nicht alle Antworten des vegetativen Nervensystems erklärt werden können. Er postulierte, dass das System nicht aus zwei gegensätzlichen Polen, sondern aus drei sozusagen ‚hintereinander geschalteten‘, in ihrer Aktivität hierarchisch gegliederten Bereichen besteht.

Er fand heraus, dass der Nervus Vagus, der den Hauptanteil des Parasympathikus stellt, aus zwei Anteilen mit unterschiedlichen Aufgaben und Aktivitätsmustern besteht, die anatomisch anders verlaufen und sogar unterschiedliche Hirnnervenkerne haben – einem ventralen Anteil und einem dorsalen Anteil, und diese Erkenntnis gab seiner Theorie auch den Namen Polyvagaltheorie.

Der ventrale Teil ermöglicht uns unter anderem auch, auf entspannte Art sozial aktiv zu sein; er vermittelt durch seine Aktivität ein Wohlgefühl in der Situation, in der Umgebung, mit den betroffenen Menschen. Der dorsale Teil wird aktiv, wenn die Situation vollkommen überfordernd oder gar lebensbedrohlich ist und führt zu vollkommener Inaktivität, wie einem Totstellen.

Es geht also um viel mehr als nur ein Beruhigen des Sympathikus oder ein Anregen des Parasympathikus, um sich in allen Situationen adäquat verhalten zu können – es geht um eine Harmonie zwischen den drei Anteilen des Vegetativums, deren Fehlfunktion im einen Extrem ein Übermaß an Aktivität und ein Sich-Nicht-Beruhigen können ist oder auf der anderen Seite ein Überhaupt-Nichts-Mehr-Tun-Können, Verstummen, Lähmen, gefangen sein.

Diese Erkenntnis über die Funktion des Vegetativums ist eine der Möglichkeiten, mit der wir das erschwerte soziale Verhalten von Menschen mit traumatischen Erfahrungen erklären können.  Und wir haben mit ihr aber auch einen ganz konkreten Zugang, um mit diesen Menschen effektiv zu arbeiten. Aus diesem Grund ist die praktische Anwendung dieser Theorie gerade im Umfeld der Craniosacralarbeit so wichtig geworden. In diesem Kurs geht es um die praktische Anwendung der Arbeit mit diesem Modell und die ganz konkrete Arbeit mit dem Vegetativum in der craniosacralen Praxis.

Wochenendkurs: Donnerstag 16 Uhr – Sonntag ca. 14 Uhr
Kosten: 395 Euro
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674

Reservierungsanfrage

Neurocranio - Sinnesorgane und Hirnnerven Stufe 1 und 2

Neurocranio – Sinnesorgane und Hirnnerven

mit Rainer Kern

In den Kursen Stufe 1 und 2 geht es um eine Annäherung an die Arbeit mit den Hirnnerven und den Sinnesorganen, aber auch der Nasenhöhle und der Nasennebenhöhlen. Wir werden uns eingehender mit der Anatomie dieser Strukturen befassen. Behandlungsmöglichkeiten für die Augen und die gesamte Sehbahn und für Ohr und Hör- sowie Gleichgewichtsbahn werden erprobt. Dabei werden wir damit beginnen, das Hirn selbst zu behandeln und direkt mit den Hirnnerven arbeiten, ohne den zurückhaltenden biodynamischen Ansatz zu verlassen. Neben dem Riechsinn selbst werden Nase und Nebenhöhlen auch mit ihren Schleimhäuten und deren Blutversorgung betrachtet und behandelt.

Stufe 1: Grundlegende Behandlung vom Gehirn und ausführliche Behandlung von Auge und Ohr im Kontext der biodynamischen Craniosacraltherapie

In diesem Kurs geht es um eine Annäherung an die Arbeit mit dem Hirngewebe selbst sowie um detaillierte Arbeit mit den Sinnesorganen Auge und Ohr und den Hirnnerven II und VIII. Wir werden uns eingehender mit der Anatomie dieser Strukturen befassen. Behandlungsmöglichkeiten für die Augen und die gesamte Sehbahn in ihren Abschnitten und für das Ohr und die Hör-, sowie die Gleichgewichtsbahn werden erprobt. Wir werden mit Hirnlappen und den Hemisphären und ganz konkret mit den Hirnnerven arbeiten, ohne den zurückhaltenden biodynamischen Ansatz zu verlassen.

Die Kursinhalte im Einzelnen

  • Anatomie der Auges, des N. Opticus, der Sehbahn und der Augenmuskeln
  • Diverse Stressoren für das Auge
  • Behandlung des Augapfels mit seinen Schichten und des N. Opticus
  • Möglichkeiten für die Fissura orbitalis superior und das Chiasma opticum
  • Spüren der Hirnbewegung und erste Möglichkeiten für die Behandlung des Hirns, der Hemisphären und einzelner Hirnlappen
  • Behandlung der Sehbahn und der Sehrinde
  • Anatomie von Ohr, Innenohr, Hör- und Gleichgewichtsbahn und Behandlungsmöglichkeiten dafür

Wochenendkurs: Donnerstag 16 Uhr – Sonntag ca. 15 Uhr
Kosten:  395 Euro
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674

Reservierungsanfrage

Neurocranio – Sinnesorgane und Hirnnerven Stufe 2

In diesem Kurs wird die Arbeit am Hirngewebe und den Sinnesorganen fortgesetzt. Wir widmen uns der Anatomie und der Behandlung des limbischen Systems (auch mit seinen Bezügen zum emotionalem Gedächtnis), aber auch dem damit eng in Verbindung stehenden Riechhirn und dem I. Hirnnerven. Wir erarbeiten uns ein anatomisches Verständnis von der Nase mit ihren Etagen und den Nasennebenhöhlen, und werden deren Behandlung mit ihrer besondere Praxisrelevanz einen guten Teil der Zeit widmen. Der so wichtige V. Hirnnerv mit seinen drei Hauptästen wird anatomisch genau beleuchtet und es werden Behandlungsansätze für verschiedene Abschnitte erprobt. Auch für den VII. Hirnnerv werden wir uns Anatomie und Behandlung detailliert erarbeiten. Der Kurs wurde wegen der Intensität in zwei Teile aufgeteilt.

Die Kursinhalte im Einzelnen:

  • Anatomie der Nase, des N. Olfactorius, und des Riechhirns
  • Anatomie der Nasennebenhöhlen mit ihren Ausführungsgängen
  • Anatomisches und funktionelles Verständnis vom Limbischen System
  • Behandlungsmöglichkeiten für die Nase und die Nasenhöhlen, die Schleimhäute, die einzelnen Nebenhöhlen
  • Behandlung des Riechkolbens und des Riechhirns
  • Behandlungsansätze für die Anteile des Limibischen Systems
  • Anatomie und Behandung der Hirnnerven V und VII

Wochenendkurs: Donnerstag ab 16 Uhr bis Sonntag ca. 15 Uhr
Kosten:
 395 Euro
Zielgruppe:
Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674

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Viszeralkurs (Behandlung innerer Organe)

Viszeralkurs (Behandlung innerer Organe) Intensivkurs in zwei Teilen

Fortbildung für Craniosacraltherapeuten in München
Viszeralkurse – Behandlung Innerer Organe

mit Rainer Kern

Auch unsere Organe können wir mit dem sanften osteopathischen Ansatz der Craniosacraltherapie erreichen. Einer der Begründer der viszeralen Osteopathie ist Jean-Pierre Barral. Er entwickelte zwei Methoden, um mit den inneren Organen zu arbeiten. Zum Einen das Arbeiten mit Druck und Manipulation, zum Anderen das sanfte „Lauschen“ und Folgen der Organbewegung. Wir werden uns mit dem zweiten Ansatz beschäftigen. Diese Möglichkeit genügt in vielen Fällen, damit das Organ an Beweglichkeit und Vitalität gewinnt.

In diesen zwei mal zwei Tagen werden wir werden uns mit der Anatomie wichtiger innerer Organe auseinandersetzen und lernen, diese Organe mit dem craniosacralen Ansatz zu behandeln. In den ersten beiden Tagen geht es dabei um Leber und Magen, das Peritoneum, die Lunge, Blase und Gebärmutter. In zweiten Teil geht es um Möglichkeiten für die Nieren und Milz. Außerdem beschäftigen wir uns anatomisch mit den fünf inneren Übergängen im Verdauungstrakt, die etwas ungenau gern als die „fünf Ringmuskeln“ bezeichnet werden: dem Magenein- und ausgang, der Vaterschen Papille, der Flexur zwischen Duodenum und Jejunum und der Mündung des Dünndarms in den Blinddarm. Wir werden diese Strukturen fühlen und behandeln lernen. Dabei werden auch Möglichkeiten der Behandlung von Gallenblase und Bauchspeicheldrüse vorgestellt. Die Zweiteilung ist sinnvoll weil es ein sehr kompakter, intensiver Kurs ist und eine Zeit zum „Verdauen“ zwischendurch sehr angebracht ist.

Zeiten: jeweils Donnerstag und Freitag 10.00 – ca. 18.15 Uhr
Kosten: 400 Euro für den ganzen Kurs
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Weitere Information: Telefon 089-54785674

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Begleitende Therapiekonzepte aus der biologischen Medizin

Begleitende Therapiekonzepte aus der biologischen Medizin

mit Rainer Kern

Inhalt

  • Darmsanierung als Grundlage vieler Therapien, von Entzündungen, Infekten, Müdigkeit, Verdauungsproblemen bis zu Allergien
  • Chronische Virusinfektionen
  • Schwermetallentgiftung

Der Workshop ist entstanden, da in den Kursen immer wieder viele Fragen gestellt werden, was man bei bestimmten Krankheiten mit natürlichen Mitteln tun kann. Auf diese Fragen erschöpfend zu antworten, sprengt oft den Rahmen des Craniokurses.

Im Workshop 1 besprechen wir die grundlegenden Behandlungen mit natürlichen Arzneien, die in unserer Zivilisation am allerhäufigsten benötigt werden. Bewährte Möglichkeiten zur Sanierung der Darmflora werden vorgestellt. Dazu kommen Möglichkeiten zur Behandlung der chronischen Viruserkrankungen, die aus naturheilkundlicher, aber oft auch aus schulwissenschaftlicher Sicht zumindest beteiligt sind an der Entstehung von vielfältigen Krankheitsbildern – von Hashimoto über MS bis zum Krebs. Schließlich wenden wir uns Ansätzen der Entgiftung des Körpers von Schwermetallen zu; die Schwermetallvergiftung ist eine zweite wichtige Ursache chronischer Krankheiten und unterhält oft eine chronische Virusinfektion wie auch Belastungen des Körpers mit pathogenen Hefen.

Mit „methodenübergreifend“ ist gemeint, dass in 25 Forschungs- und Arbeitsjahren gefundene bewährte Zusammenstellungen von Heilmitteln und Ansätzen aus unterschiedlichsten Richtungen vorgestellt werden, die dann leicht auf den einzelnen Fall angepasst werden können. Die Zeit, in der wir leben, und die Belastungen des Körpers sind extrem komplex, und häufig kennt eine Richtung hervorragende Ansätze für das eine Problem, während sie bei anderen Dingen nicht so stark wirkt. Für komplexe Dinge braucht es manchmal komplexe Lösungen, die zueinander passen und ergänzend ineinandergreifen.

Dieser Workshop ist nicht wie sonst so oft der Workshop einer Methode oder Firma, sondern verbindet die sich ergänzenden Methoden sinnvoll. Ansätze aus Phytotherapie, Spagyrik, Homöopathie, Ayurveda, Orthomolekularer Medizin, Isopathie und anderen Richtungen werden einbezogen. Die individuelle Mittel-testung mit dem Craniosacralen Rhythmus wird im Kurs noch einmal vorgestellt und vertieft, so dass die angebotenen Konzepte in der Praxis leicht und sicher individualisiert werden können.

Der Kursinhalt richtet sich auch nach den Wünschen, Anforderungen und Voraussetzungen der Gruppe und kann daher in den konkreten Inhalten abweichen

Workshop: 10 – ca. 18.30 Uhr
Kosten:  120 Euro
Zielgrupp1: HeilpraktikerInnen und -anwärter
Weitere Information: Telefon 089-54785674

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Embryologie

Embryologie

Wie kommt es, dass eine einzige Zelle beginnt zu wachsen und sich dabei über viele Veränderungen und Wandlungen zu einem Körper entwickelt, der im Prinzip so ist wie alle anderen auch, aber dennoch ein vollkommen einzigartiges Individuum mit ganz spezifischen Stärken und Schwächen, Anlagen und Möglichkeiten verkörpert?

Als eine sehr weitgehende und tiefe Erklärung hat schon der Embryologe Blechschmidt ein biodynamisches Modell beschrieben, das der Erfahrung des craniosacral Arbeitenden Erklärungen liefert: es wirken zum einen epigenetische Einflüsse, also nicht von der DNA gesteuerte, unspezifische Wachstumsreize, die über die Flüssigkeiten vermittelt werden, und zum anderen die genetische Information, die diese Wachstumsreize moduliert. Und beides zusammen bewirkt, dass sich ein körperliches Individuum einzigartig entsprechend seines Potentials entfaltet.

Hinter den in den Flüssigkeiten wirkenden Wachstumsimpulsen steht – dem Craniotherapeuten wohl vertraut – eine Bewegung, eine Dynamik, die sich gewissermaßen Form gibt, die sich einwebt in die körperliche Gestalt und sie aber beständig weiter durchdringt und in ihr wirkt und sie beeinflusst und (mit)gestaltet.

Die vielen Wandlungen, die der kleine Körper immer wieder durchmacht, werden aber zu jeder Zeit vollkommen in den Gesamtausdruck dieser sich selbst organisierenden Struktur integriert. Es gibt also (im Normalfall) trotz vielfacher nahezu kompletter Umstrukturierung des gesamten Systems keinen Bereich des Körpers, der nicht vollständig und harmonisch zum gesamten System dazugehören würde – strukturell und in der Funktion.

Strukturelle Integration ist also sozusagen eine normale Grundfunktion eines jeden Embryos; und damit kann er etwas, was wir im Erwachsenenalter oft nur über therapeutische Interventionen bewerkstelligen können. Auch deswegen ist die Beschäftigung mit der Embryonalentwicklung so sinnvoll für den Craniotherapeuten, sowohl in der Selbsterfahrung im Sinne des Erlebens des „Embryos in uns“ und seinen Bewegungen, seiner tiefen Anbindung an die gestaltenden Kräfte des Lebens und seinen Ressourcen, als auch im Verstehen und Nachvollziehen dessen, was alles an Phasen und Wandlungen passiert in diesem so wichtigen Abschnitt unseres Lebens.

Mit einem grundlegendem Verständnis davon, wie sich Form durch Wachstum einerseits und Differenzierung andererseits entwickelt, kann Anatomie mehr sein als eine statische Beschreibung fester Formen – sie kann lebendig sein und sogar poetisch!, und kann stets als faszinierender Ausdruck einer verborgenen Bewegung erkannt werden.

Die Inhalte im Einzelnen:

– Eine kurze Erinnerung an fundamentale Aspekte der Zelle: Membran, Zytoplasma, Zellkern…

– Erste Zellteilungen und Entwicklung des Blastocyst – Differenzierung

– Adplantation und Implantation – frühes Wachstum

– Die Entwicklung von Grenzgewebe und Binnengewebe als räumliche Grundlage von metaboler Polarisierung

– Die Entstehung von Dottersack, Amnion und Chorion

– Druck (Flüssigkeit) und Spannung (Oberfläche) als primäre Entwicklungskräfte

– Das Beziehungsfeld von Position, Form und Funktion

– Der Notochord – ein dynamischer Prozess als Grundlage der Formierung von Mittellinie und Zentralachse

– Die Craniale Basis als zentrales Entwicklungsfulkrum

– Neuro-vaskuläre Leitstrukturen als formative Gestaltungselemente

– Späte metabole Felder und metabole Gradienten als ursprüngliche Entwicklungsreize.

Praktische Übungen:

– Kontakt mit der extra-zellulären Matrix

– Kontakt mit der Mittellinie

– Beziehung zum embryologischen Feld

– Kontakt mit funktionalen Fulkren

– Beziehung zu Flüssigkeitsfeldern

– Beziehung zu Neuro-Vaskulären Strukturen

Wir nennen die uns innewohnende ‚Erinnerung‘ an unser eigenes Wachstum das embryonale Feld. Dieses Feld kann uns Zugang zu einem natürlichen, dem Körper eigenen Wissen ermöglichen, einem Raum, der mit aufmerksamen Händen erspürt werden kann. Das und die Kontaktaufnahme zu einzelnen Aspekten davon und ihrem Weiterwirken in uns Menschen ist Gegenstand der praktischen Übungen.

Wochenendkurs: Freitag 21.-23. Februar 2020, 16 Uhr bis ca. 15.00
Kosten:   320 Euro
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio (mindestens vier absolvierte Kursblöcke) oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674
Keine Online-Anmeldung möglich, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Termine Craniosacrale Therapie Fortbildung und Spezialisierung

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