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Craniosacraltherapie und Traumaarbeit

mit Jaqueline Schneider

Nach einer sehr belastenden oder sogar lebensbedrohlichen Situation in unserem Leben besteht die Möglichkeit, dass keine Integration des Erlebten stattfindet. Manchmal führt dies zu einem relativen  Ungleichgewicht in unserem Nervensystem, die Selbstregulation kann beeinträchtigt sein, und somit ist Hilfe  von Außen nötig, um wieder in eine harmonische Balance zu gelangen. Moderne Forschungen zeigen, wie sehr sich die Erfahrungen gerade der Kindheit prägend bis in die ganz physische Struktur des Nervensystems und der Funktion des Hormonsystems auswirken, wie andere Vernetzungen durch angstmachende oder schlimm erschütternde Eindrücke ausgebildet werden, die ganz real zu einem anderen Funktionieren unseres Gehirns führen.

Es bedarf viel Erfahrung, um mit Menschen zu arbeiten, die traumatische Erlebnisse „verdauen“ müssen. Wichtig ist ein Gefühl für das richtige Timing und die richtige Geschwindigkeit zu entwickeln, damit genügend Zeit für den Integrationsprozess zur Verfügung steht.

Wir berühren Menschen in unserer Craniosacralen Behandlung. Dies kann zu einer Aktivierung der gespeicherten Traumaenergie führen. Daraus ergeben sich manchmal starke physische oder psychische  Reaktionen.  Um in solchen Situationen Unterstützung bieten zu können, ist es wichtig, theoretische Hintergründe zu kennen und praktisches „Handwerkszeug“ zur Verfügung zu haben.

Hieraus ergeben sich die Hauptinhalte des Kurses:

  • Einsatz von und Umgang mit Ressourcen
  • Pendelmodell nach Peter Levine
  • Biophysiologie des Traumas

Wochenendkurs: Donnerstag 16.00 – Sonntag 14.00 Uhr
Kosten: 395 Euro
Zielgruppe: Praktizierende oder Studierende von Cranio oder Osteopathie
Information und Anmeldung: Telefon 089-54785674
Keine Online-Anmeldung möglich, bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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